Hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Bestattungsarten, die unser Haus durchführt.


Die Erdbestattung

Die Erdbestattung ist die traditionellste Bestattungsart in Deutschland. Eine besondere Willenserklärung ist, im Gegensatz zu einer Feuerbestattung, dazu in der Regel nicht notwendig. Die Beisetzung erfolgt auf einem kommunalen oder einem kirchlichen Friedhof. Die Erdbestattung kann in einem Wahl-, Reihen- oder anonymen Grabfeld erfolgen. Auf Wunsch ist es auch möglich, ein Doppelgrab zu wählen. Die Nutzungszeit solcher Grabstellen auf den Friedhöfen in Wernigerode beträgt 20 Jahre. (Ausnahmen auf nichtstädtischen Friedhöfen sind möglich).


Die Feuerbestattung

Die mittlerweile häufigste Bestattungsart in Deutschland ist die Feuerbestattung. Sie ist von beiden kirchlichen Konfessionen gleichermaßen anerkannt und bedeutet die Einäscherung des Verstorbenen. Eine Feuerbestattung ist jederzeit möglich, wenn sie der Verstorbene zu Lebzeiten gewünscht hat. Dazu sollte seine handschriftliche Willenserklärung vorliegen. Fehlt eine solche Erklärung, können die nächsten Angehörigen den Willen des Verstorbenen uns gegenüber auch nachträglich schriftlich kundtun. Zur Einäscherung sind Bescheinigungen vom Amtsarzt und der Polizei notwendig. Nach der Feuerbestattung wird die Urne entweder auf dem Friedhof in Wernigerode und Umgebung beigesetzt, der Seebestattungsreederei (Seebestattung) bzw. dem Verein Friedwald (Baumbestattung) übersandt oder einem auswärtigen Friedhof ausgehändigt.


Die Urnenbeisetzung

Ebenso wie bei der Erdbestattung kann auch die Urnenbeisetzung in einem Wahl-, Reihen- oder anonymen Grabfeld erfolgen. Auch sie werden der Familie für 20 Jahre überlassen. In Wernigerode besteht die Möglichkeit zwischen unterschiedlich großen Grabplätzen zu wählen. Häufig entscheiden sich die Angehörigen für eine Fläche von einem Quadratmeter, in der bis zu vier Urnen innerhalb der Ruhefrist beigesetzt werden können.


Die Seebestattung

Die Seebestattung gilt heute als eine besondere Form der Urnenbeisetzung. Hierbei wird die Asche des Verstorbenen in einer wasserlöslichen Urne an die zuständige Reederei überführt und dem Meer übergeben. Die Beisetzung erfolgt von Schiffen aus, die speziell für derartige Aufträge bereitstehen. In der Regel werden gesondert ausgewiesene Gebiete in Nord- oder Ostsee genutzt, aber auf Wunsch auch alle anderen Weltmeere. Die Seebestattung kann zu Lebzeiten verfügt werden, aber auch im Todesfall von den Angehörigen bestimmt werden. Angehörige können bei der Beisetzung auf See teilnehmen. Nach der Beisetzung erhalten die Angehörigen von der Reederei einen Auszug aus dem Schiffstagebuch und einen Seekartenausschnitt mit dem markierten Urnenbeisetzungsort.


Die Baumbestattung

Auch die Baumbestattung ist eine besondere Bestattungsform. Die Asche des Verstorbenen bzw. eine Zellulose-Urne mit der Asche nach der Einäscherung im Wurzelbereich eines Baumes in die Erde eingebracht. Das kann ein eigens dafür gepflanzter oder auch ein bereits bestehender Baum sein. Ein Vorteil für die Angehörigen besteht in der geringeren Notwendigkeit der individuellen Pflege einer Baumgrabstätte. Dennoch ist ein angenehmer Platz für die Trauernden vorhanden.


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